Sonntag, 16. Januar 2011
Samstag, 15. Januar 2011
Freitag, 14. Januar 2011
Donnerstag, 13. Januar 2011
Strandtag
Heute früh habe ich die Nachrichten auf CNN verfolgen können und natürlich die schlimmen Bilder über die Flut im Staat Rio de Janeiro gesehen. Es ist ziemlich katastrophal. Fast 250 Tote. Aber für alle, die auf ein Lebenszeichen von mir warten: Mir geht es sehr gut. Hier in der Stadt ist von all dem nichts zu spüren. Wenn es regnet, dann meistens nachts...
Ich habe leider arge Probleme, ein vernünftiges internet Signal zu erwischen. Deshalb kann ich nur ab und zu etwas schreiben (und ehrlich gesagt will ich nicht den halben Tag damit verbringen, zufällig mal ins internet zu kommen...)
Ich habe leider arge Probleme, ein vernünftiges internet Signal zu erwischen. Deshalb kann ich nur ab und zu etwas schreiben (und ehrlich gesagt will ich nicht den halben Tag damit verbringen, zufällig mal ins internet zu kommen...)
Mittwoch, 12. Januar 2011
Dienstag, 11. Januar 2011
Montag, 10. Januar 2011
Sonntag, 9. Januar 2011
Samstag, 8. Januar 2011
Lapa und Santa Teresa
Die Nacht war laut und heiß. Trotzdem konnte ich nach dem langen Flug gut schlafen. Die Unterkunft ist zwar nicht gerade Luxus (für einen stolzen Preis übrigens). Aber ich habe mein eigenes Reich. Alles ist simpel dennoch sehr sauber und alles Notwendige ist vorhanden. Das einzige was fehlt, ist ein funktionierender internet Anschluss. Es soll nur vorübergehend sein, da gerade einiges umgebaut wird. Die nächsten Tage bin ich also darauf angewiesen ab und zu mal ein schwaches Signal vom benachbarten Restaurant einzufangen...
Es wird Zeit, mal wieder etwas zu essen. Gesten abend war ich zu müde, um noch irgendwo einzukehren. Das Frühstück im Hostel ist einfach aber für den Start in den Tag völlig ausreichend. Mein erstes Ziel heute ist ein Straßenmarkt in der Rua do Lavradio in Lapa. Das Areal in der Nähe der downtown war lange Zeit vergessen und ziemlich runtergekommen und entwickelt sich seit einigen Jahren zu einem hippen Künstler- und Kneipenviertel. Hier ist vor allem abends jede Menge los. Doch jetzt bummle ich erstmal über den Straßenmarkt, der hier jeden ersten Samstag im Monat abgehalten wird. Hier gibt's jede Menge Kram und Dinge, die sich als kleine Mitbringsel eignen. Interessant ist aber die Atmosphäre, die alten Gebäude mit portugiesischer Prägung, die Musik, die Menschen, die vollen Straßen-Restaurants... Am frühen Nachmittag laufe ich hinuaf nach Santa Teresa. Die Fahrt mit der eigentümlichsten Straßenbahn, die ich je gesehen habe spare ich mir für später auf. Auch dieses Viertel hat einen sehr eigenen und reizvollen Charme. Und von oben hat man einen wundervollen Blick über Teile der Stadt, über Buchten und kleine grüne Schluchten. In einem kleinen Lokal direkt am Hang gönne ich mir eine Erfrischung und eine ganz eigenartige "Snack"-Kreation: Eine warme Banane mit Schokosoße und kleinen salzigen Käsewürfeln. Schmeckt interessant.
Ich bleibe, bis es dunkel wird und fahre dann mit dem Bus direkt and den Strand von Copacabana. Von dort brauche ich etwa noch eine halbe Stunde zu Fuß bis Ipanema. Es ist weit nach Mitternacht. Ich bin heute einfach zu müde, um noch etwas zu unternehmen.
Es wird Zeit, mal wieder etwas zu essen. Gesten abend war ich zu müde, um noch irgendwo einzukehren. Das Frühstück im Hostel ist einfach aber für den Start in den Tag völlig ausreichend. Mein erstes Ziel heute ist ein Straßenmarkt in der Rua do Lavradio in Lapa. Das Areal in der Nähe der downtown war lange Zeit vergessen und ziemlich runtergekommen und entwickelt sich seit einigen Jahren zu einem hippen Künstler- und Kneipenviertel. Hier ist vor allem abends jede Menge los. Doch jetzt bummle ich erstmal über den Straßenmarkt, der hier jeden ersten Samstag im Monat abgehalten wird. Hier gibt's jede Menge Kram und Dinge, die sich als kleine Mitbringsel eignen. Interessant ist aber die Atmosphäre, die alten Gebäude mit portugiesischer Prägung, die Musik, die Menschen, die vollen Straßen-Restaurants... Am frühen Nachmittag laufe ich hinuaf nach Santa Teresa. Die Fahrt mit der eigentümlichsten Straßenbahn, die ich je gesehen habe spare ich mir für später auf. Auch dieses Viertel hat einen sehr eigenen und reizvollen Charme. Und von oben hat man einen wundervollen Blick über Teile der Stadt, über Buchten und kleine grüne Schluchten. In einem kleinen Lokal direkt am Hang gönne ich mir eine Erfrischung und eine ganz eigenartige "Snack"-Kreation: Eine warme Banane mit Schokosoße und kleinen salzigen Käsewürfeln. Schmeckt interessant.
Ich bleibe, bis es dunkel wird und fahre dann mit dem Bus direkt and den Strand von Copacabana. Von dort brauche ich etwa noch eine halbe Stunde zu Fuß bis Ipanema. Es ist weit nach Mitternacht. Ich bin heute einfach zu müde, um noch etwas zu unternehmen.
Freitag, 7. Januar 2011
Rio de Janeiro
Ich hatte schon einiges gelesen über diese Stadt. Aber alles, was einem die Reisebroschüren vermitteln, sieht in narura und mit dem sehr persönlichen Blickwinkel doch etwas anders aus.
Die Fahrt vom Flugplatz zu meiner Unterkunft in Ipanema war sehr unkompliziert. Mit modernen, klimatisierten Reisebussen kommt man (fast) direkt bis vor das Hotel. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde und begann and einigen der Favelas. Ok, ich bin das erste Mal in Rio und ich habe vorher schon viel über die Slums gelesen. Aber ich hätte nie mit diesen Ausmaßen gerechnet. Es sind richtige kleine Städte für sich. Die Häuser sehr einfach zusammen gezimmert und unverputzt. Die Umgebung ziemlich vermüllt..
Der Bus holpert in chaotischer Geschwindigkeit durch das Stadtzentrum. Viel zu viele Eindrücke. Zum Glück gibt es sehr markante Punkte, an denen ich mich orientieren kann. So kann ich einigermaßen herausfinden, wo ich gerade bin.
Im Hostel komme ich etwas zu früh an. Das Zimmer ist noch nicht fertig. Ich nutze die Zeit, bummle durch die Straßen von Ipanema und kaufe mir als erstes ein Paar Flip Flops. Die sind hier ein Muss!
Gegen eins kann ich dann mein Zimmer beziehen und kurz darauf treffe ich meinen Stadtführer, einen echten Rio-de-Janeirianer. So lerne ich erstmal ein paar sehr interessante Ecken und für mich sehr exotische Dinge wie Acaí und Cupuacu kennen und natürlich gehen wir auch and den Strand. Das ist für mich das Wichtigste ;-)
Fantastisch! Und mit einem kräftigen Schluck aus der Kokosnuss doppelt angenehm ;-)
Die Fahrt vom Flugplatz zu meiner Unterkunft in Ipanema war sehr unkompliziert. Mit modernen, klimatisierten Reisebussen kommt man (fast) direkt bis vor das Hotel. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde und begann and einigen der Favelas. Ok, ich bin das erste Mal in Rio und ich habe vorher schon viel über die Slums gelesen. Aber ich hätte nie mit diesen Ausmaßen gerechnet. Es sind richtige kleine Städte für sich. Die Häuser sehr einfach zusammen gezimmert und unverputzt. Die Umgebung ziemlich vermüllt..
Der Bus holpert in chaotischer Geschwindigkeit durch das Stadtzentrum. Viel zu viele Eindrücke. Zum Glück gibt es sehr markante Punkte, an denen ich mich orientieren kann. So kann ich einigermaßen herausfinden, wo ich gerade bin.
Im Hostel komme ich etwas zu früh an. Das Zimmer ist noch nicht fertig. Ich nutze die Zeit, bummle durch die Straßen von Ipanema und kaufe mir als erstes ein Paar Flip Flops. Die sind hier ein Muss!

Gegen eins kann ich dann mein Zimmer beziehen und kurz darauf treffe ich meinen Stadtführer, einen echten Rio-de-Janeirianer. So lerne ich erstmal ein paar sehr interessante Ecken und für mich sehr exotische Dinge wie Acaí und Cupuacu kennen und natürlich gehen wir auch and den Strand. Das ist für mich das Wichtigste ;-)
Fantastisch! Und mit einem kräftigen Schluck aus der Kokosnuss doppelt angenehm ;-)
Donnerstag, 6. Januar 2011
DRS - FRA - LIS - GIG
Was soll ich groß über das Fliegen schreiben? Bei diesen Entfernungen ist es einfach zu lange, zu eng und unbequem, zu langweilig und zu ermüdend. Aber was nimmt man nicht alles auf sich, um ans andere Ende der Welt zu kommen...
Normalerweise hasse ich es, Umsteigezeiten von mehr als zwei Stunden zu haben. Ich verbringe nicht gern halbe Tage auf Flughäfen (obwohl ich mittlerweile einige interessante kennengelernt habe). Mein Flugplan sah vor, drei Stunden in Frankfurt und ebenfalls drei Stunden in Lissabon zu verwarten. Und diesmal war ich das erste Mal richtig froh, so viel Zeit zu haben, denn allein mein Start in Dresden verzögerte sich gleich mal um zwei Stunden. Als der Flieger hier starten sollte, stand er noch seelenruhig in Frankfurt rum und kam wegen starkem Eisregens nicht weg. Aber alles wurde gut. Irgendwann war der "slot" frei und auch der Rückflug nach Frankfurt war sofort möglich. Das Wetter dort war tatsächlich mies. Ich hatte noch genügend Zeit, meinen Anschluß nach Lissabon zu erreichen (der Flug dorthin war übrigens extrem ruhig, das Triebwerk war leiser als das Rauschen der Klimaanlage, manchmal konnte man meinen, das Flugzeug würde in der Luft stehen) und dort konnte ich mich erstmal drei Stunden ausruhen. Kurz vor Mitternacht Ortszeit ging es dann von hier nach Rio. Ich bin noch nie mit der portugiesischen TAP geflogen. Aber das ist hier auch nicht besonders erwähnenswert. Nur zwei kleine Details. Da das Kommunikationssystem immer wieder zusammmenbrach, wurde der übliche Sicherheitsfilm erst gezeigt, als wir schon fast eine Stunde in der Luft waren. Und statt der üblichen zwei Standardmenüs an Bord ("Patsa or Chicken?") gab es hier nur eins, nämlich ziemlich zähen Schweinebraten und labbrige Kartoffelecken, und man hatte nur eine Wahl: entweder das zu essen oder nichts. Die armen Vegetarier an Bord hätten schon bei der Buchung im internet Spezialwünsche angeben müssen.
Aber all das war überhaupt nicht schlimm. Das schönste Erlebnis an diesem Tag war, zu Beginn noch die Schnee-Räumfahrzeuge auf der Startbahn beobachten zu können und bei der Ankunft mit Palmen und Temperaturen, die schnell auf 31 geklettert sind, empfangen zu werden.
Jetzt bin ich mitten im Sommer! ;-)

Normalerweise hasse ich es, Umsteigezeiten von mehr als zwei Stunden zu haben. Ich verbringe nicht gern halbe Tage auf Flughäfen (obwohl ich mittlerweile einige interessante kennengelernt habe). Mein Flugplan sah vor, drei Stunden in Frankfurt und ebenfalls drei Stunden in Lissabon zu verwarten. Und diesmal war ich das erste Mal richtig froh, so viel Zeit zu haben, denn allein mein Start in Dresden verzögerte sich gleich mal um zwei Stunden. Als der Flieger hier starten sollte, stand er noch seelenruhig in Frankfurt rum und kam wegen starkem Eisregens nicht weg. Aber alles wurde gut. Irgendwann war der "slot" frei und auch der Rückflug nach Frankfurt war sofort möglich. Das Wetter dort war tatsächlich mies. Ich hatte noch genügend Zeit, meinen Anschluß nach Lissabon zu erreichen (der Flug dorthin war übrigens extrem ruhig, das Triebwerk war leiser als das Rauschen der Klimaanlage, manchmal konnte man meinen, das Flugzeug würde in der Luft stehen) und dort konnte ich mich erstmal drei Stunden ausruhen. Kurz vor Mitternacht Ortszeit ging es dann von hier nach Rio. Ich bin noch nie mit der portugiesischen TAP geflogen. Aber das ist hier auch nicht besonders erwähnenswert. Nur zwei kleine Details. Da das Kommunikationssystem immer wieder zusammmenbrach, wurde der übliche Sicherheitsfilm erst gezeigt, als wir schon fast eine Stunde in der Luft waren. Und statt der üblichen zwei Standardmenüs an Bord ("Patsa or Chicken?") gab es hier nur eins, nämlich ziemlich zähen Schweinebraten und labbrige Kartoffelecken, und man hatte nur eine Wahl: entweder das zu essen oder nichts. Die armen Vegetarier an Bord hätten schon bei der Buchung im internet Spezialwünsche angeben müssen.
Aber all das war überhaupt nicht schlimm. Das schönste Erlebnis an diesem Tag war, zu Beginn noch die Schnee-Räumfahrzeuge auf der Startbahn beobachten zu können und bei der Ankunft mit Palmen und Temperaturen, die schnell auf 31 geklettert sind, empfangen zu werden.
Jetzt bin ich mitten im Sommer! ;-)
Samstag, 1. Januar 2011
Ich habe Sehnsucht nach dem Sommer!
Das alte Jahr liegt hinter uns. Diesmal hat es sich mit einer regelrechten Eiszeit verabschiedet. Mir fehlt die Wärme, mir fehlt die Sonne. Ich muss frische Energie nachtanken. Es zieht mich wieder in den Süden Amerikas, in das fünftgrößte Land überhaupt - nach Brasilien.
Die Koffer sind schnell gepackt. Warme Klamotten werde ich zum Glück nicht brauchen, höchstens auf dem Flug. Und wenn hier die heiligen drei Könige vorbeigezogen kommen, sitze ich hoffentlich schon im Flieger nach Rio de Janeiro...
Die Koffer sind schnell gepackt. Warme Klamotten werde ich zum Glück nicht brauchen, höchstens auf dem Flug. Und wenn hier die heiligen drei Könige vorbeigezogen kommen, sitze ich hoffentlich schon im Flieger nach Rio de Janeiro...
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